SPD Bad Dürrheim

 

Jens Löw bei den Aluminiumwerken (AGVS)

Veröffentlicht in Pressemitteilungen


Bundestagskandidat Jens Löw und AGVS-Geschäftsführer Hans Mack (rechts) vor einem Formkasten für ein Getriebegehäuse

Villingen-Schwenningen, 30. Juli 2013  

Diskussion über Leiharbeit und Energiewende

Durch Erinnerungen an die alte AGV kamen Geschäftsführer Hans Mack und SPD-Bundestagskandidat Jens Löw schnell ins Gespräch. Hans Mack ist nun schon über vierzig Jahre  an dem Standort in der  Goldenbühlstraße tätig. Immer hat er Verantwortung im Bereich der Finanzen getragen. Jens Löws Erinnerung an die AGV ist unbeschwerter: Er wuchs in der Karlsruher Straße auf. Somit gehörte die AGV auch zum Spiel- und Abenteuerbereich seiner Kinderjahre.
1995 übernahmen vier leitende Mitarbeiter aus der alten AGV den Sandguss. Mit 50 Beschäftigten startete die neue AGVS, heute sind es 180 Mitarbeiter. Die Produkte des Unternehmens gehen vor allem in den Nutzfahrzeugbereich, und den Maschinenbau.

 Das Unternehmen hat in diesen 19 Jahren kräftig  in den Maschinenpark investiert. Im Jahre 2011 wurde die gesamte Immobilie übernommen, in die man zuvor eingemietet war. In der neu entstandenen AGVS Industriepark GmbH, mit insgesamt ca. 60.000 qm, sind neben der AGVS noch 10 weitere Firmen eingemietet.
Jens Löw interessierte sich vor allem für die Personalsituation im Unternehmen. Wie hoch ist der Einsatz von Leiharbeitern? Gibt es Übernahmen von Leiharbeitern in dauerhafte Beschäftigungsverhältnisse? Werden Tariflöhne bezahlt?
Für Hans Mack ist das Instrument der Leiharbeit (Zeitarbeit) unverzichtbar für die Flexibilität eines Betriebs. So sind derzeit aufgrund einer Auftragsspitze 25 Leiharbeiter beschäftigt, üblicherweise jedoch nur drei bis vier.  Tariflöhne werden bezahlt und die Übernahme von Leiharbeitern in ein dauerhaftes Arbeitsverhältnis sei nichts ungewöhnliches. Der Geschäftsführer wies auch darauf hin, dass bei den Leiharbeitern häufig nicht nur ein Einlernen am neuen Arbeitsplatz, sondern auch eine „Heranführen an geregelte Abläufe“ geleistet werden müsse.
Jens Löw sieht die Leiharbeit kritischer: Vor zehn Jahren sei ein Prozent der sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer Leiharbeiter gewesen – heute seien es drei Prozent. Er befürchte, dass zu oft reguläre Arbeitsplätze durch Leiharbeiter besetzt würden.
Bei der Beurteilung der Energiepolitik gab es Übereinstimmung zwischen dem Geschäftsführer und dem Bundestagskandidaten. Beide stehen zur Energiewende. Beide hoffen, dass durch die Energiewende regionale Energieversorgung gefördert wird. Und beide sind unzufrieden, dass die Freistellung von der EEG-Umlage ausgeweitet wurde. „Waren es vor 2012 600 stromintensive Unternehmen, so sind heute 2.600 Unternehmen von der Umlage befreit“, erläuterte Hans Mack. Dies bedeute, dass die übrigen Unternehmen und die privaten Haushalte stärker belastet würden. Diese Entwicklung, so sieht es Jens Löw, bringt die Energiewende in Verruf.

Der Gang durch die Produktion machte deutlich, dass auch die AGVS einen beträchtlichen Strom- und Gasverbrauch hat. „Steigen  der Energiepreise wie im letzten Jahr, sind das bei uns schnell Mehrkosten im Bereich von 100.000 Euro“, stellte Hans Mack fest. Die Umwelt- und Energie-Zertifizierungen des Unternehmens zeigen, dass diesen Themen die notwendige Bedeutung beigemessen werde.
Bernd Schenkel
 

 
 

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