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Dögginger Tunnel wird nun wohl doch nicht so teuer

Veröffentlicht in Kreistagsfraktion

Schwarzwälder-Bote, 25.02.2013 21:01 Uhr

Schwarzwald-Baar-Kreis (fsk). Erfreuliche Nachrichten zur Höllentalbahn hatte Rechtsdezernentin Steffi Schmid im Ausschuss für Verwaltung und Wirtschaft: Der Dögginger Tunnel soll laut Signalen der DB und des Zweckverbandes Regio-Nahverkehr-Freiburg nicht als Neubauprojekt gehandelt, sondern unter dem Gesichtspunkt "Bestandsschutz" erneuert werden, was wesentlich weniger kosten würde als die schockierenden Nachrichten, die zuletzt über die Elektrifizierung des Tunnels verbreitet wurden, besagen. "Das sind aber nur erste Signale", schränkte Schmid ein: "Trotzdem wird die Elektrifizierung des Tunnels teurer als geplant."

Es müsse bis Mai abgewartet werden. Unter anderem müsse der Haltepunkt Hüfingen Mitte um 30 Meter verlängert, der Dögginger Haltepunkt noch gebaut werden. Außerdem teilte Schmid den Kreisräten mit, dass der Aufpreis, den die Elektrifizierung der Elztalbahn und der Breisacher Bahn nun kosten soll, sich nicht auf die Höllentalbahn auswirken werde, "weil es zu keiner Geschwindigkeitserhöhung im Bereich Höllentalbahn kommen soll."

"Wir müssen natürlich dicke Bretter bohren, aber wir sind auf die Partner angewiesen", sagte Landrat Sven Hinterseh. "Dass die parallele Realisierung nicht ins Auge gefasst wurde, zeigt, was für einen langen Atem man braucht."

Als "gute Nachricht" wertete Thorsten Frei (CDU), dass die Elektrifizierung des Tunnels nun unter Bestandsschutz gewertet werde. "Wir fühlen uns mit den Freiburgern verbunden", betonte er. "Wir konstatieren, dass die Lage schon mal schlechter war."

Die ersten Tendenzen seien sehr positiv, so Jörg Frey (Freie Wähler). Bezüglich des Tunnels gelte es aber, die Gutachten abzuwarten. Anton Knapp (SPD) betonte: "Das Projekt ist wichtig für den Kreis, das kann man nur unterstützen und mit Nachdruck dranbleiben." Er brachte außerdem ins Gespräch, dass die Schüler in Hausen vorm Wald auf eine Chance für einen eigenen Zug hofften. "Wir sollten das als Prüfauftrag mitnehmen", meinte Hinterseh.

"Das Thema Zeitplan" sprach Bernhard Kaiser (FDP) an. "Wir sollten Druck machen", erklärte er. "Was uns wichtig erscheint, ist der Informationsfluss", betonte Michael Blaurock (Grüne). Bis spätestens 2019 soll das Projekt abgerechnet werden, erklärte Landrat Sven Hinterseh.
 

 
 

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